Joggingerfahrung die 1ste
Heute habe ich eine interessante Erfahrung gemacht, die stark mit der letzten Schauspielstunde zusammenhängt. Ich bin zunächst ein wenig gejoogt und dann, wie ein paar Tage zuvor auch, etwas gegangen. Dabei habe ich mich traurig gefühlt. Nun ist mir in der letzten Schauspielstunde aufgefallen wie eingeschrängt doch die Verhaltensweisen von vielen und auch mir ist.
Mein Lehrer hat mich darauf hingewiesen ich soll mehr mit dem Rücken arbeiten, was ich da nicht so recht verstand.
Nun war es beim gehen so, das ich plötzlich die Schultern hängen gelassen habe, mich meiner Traurigkeit voll hingegeben habe. Ich habe angefangen meine Gestik ein wenig zu übertreiben, oder mich voll den Gefühlen zu überlassen. Ich habe nicht, wie sonst, Haltung bewahrt sondern mich voll hingegeben. Ist mir nicht leichtgefallen, als trauriger frustrierter Mensch durch den Park zu schlendern. Aber ich habe mich dabei sehr autentich gefühlt, ja ich habe etwas gefühlt und eine Last viel von meinen Schultern.
Irgendwann musste ich bei aller traurigkeit und ermüdung (Joggen kann so anstregend sein) in mich hineinlachen. Ich bin langgetrottelt wie ein erschöpfter kleiner Junge. Ich hatte schon auch Angst das mich die Menschen im Park ablehnen könnten aufgrund meines gehenlassens. zum anderen war mein ausdruck aber irgendwie sehr authenitch, und das feedback das mir mein Körper gegeben hat war insofern sehr aufschlussreich, das ich plötzlich gemerkt habe wie erschöpft ich bin.
Ich habe dann auch andere Gefühle überzogen. Beispielsweise sahs ein Mann meines alters auf einer Bank. Mein erster impuls war es haltung anzunehmen um ihm meine Angst vor ihm nicht spüren zu lassen. Doch ich gab mich meinen gefühlen hin und überzog diese Angst. Dabei nahm ich war das mein arm eine abwehrhaltung annahm und erstarrte und mein blick aus den augenwinkeln erfolgte.
Ich denke das ich durch diese wahrnehmungserfahrungen eine menge über mich lernen kann.